Gymiprüfung 2027 Zürich: Termine, Anmeldung, Vornoten
Von Lara, Nachhilfelehrerin in Zürich, , 7 Minuten Lesezeit
Die Gymiprüfung ist für viele Familien im Kanton Zürich der erste grosse Prüfungstermin. Hier findest du die Daten für 2027, was geprüft wird, wie die Vornoten zählen und wie viel Zeit bis zum 8. März noch bleibt. Stand September 2026; verbindlich ist die Publikation des Kantons auf zh.ch.
Die wichtigsten Daten 2027 auf einen Blick
Die zentrale Aufnahmeprüfung (ZAP) des Kantons Zürich findet jedes Jahr Anfang März statt. Für 2027 sind das die Eckdaten, wie sie die Vorbereitungsanbieter im Kanton publizieren:
- Registration für die Prüfung: ab 1. September 2026
- Verbindliche Anmeldung: 1. Januar bis 10. Februar 2027
- Schriftliche Prüfung: Montag, 8. März 2027
- Resultate: Ende März 2027
Die Daten stammen aus den Angaben von Vorbereitungsanbietern im Kanton Zürich, nicht direkt vom Kanton. Bevor ihr etwas plant, das von einem Datum abhängt, schaut auf zh.ch nach. Dort steht auch, an welcher Schule dein Kind schreibt und wann es am Prüfungstag dort sein muss.
Wichtig für die Planung: Zwischen der Anmeldung im Januar und der Prüfung im März liegen nur wenige Wochen. Wer erst mit der Anmeldung anfängt, sich mit dem Format zu beschäftigen, hat wenig Zeit. Die eigentliche Vorbereitung beginnt vorher.
Langgymnasium oder Kurzgymnasium: wer wann prüft
Im Kanton Zürich führen zwei Wege ans Gymnasium. Aus der 6. Primarklasse führt die Prüfung ins Langgymnasium, das sechs Jahre dauert. Aus der 2. oder 3. Sekundarklasse führt sie ins Kurzgymnasium, das vier Jahre dauert. Beide Wege enden mit der Matura.
Beide Prüfungen finden im März statt, mit eigenen Aufgaben je Stufe. Die Aufgaben für die Sechstklässler bauen auf dem Stoff der Primarschule auf, die für die Sek-Schüler auf dem Stoff der Sekundarschule. Wer die Prüfung aus der 6. Klasse nicht besteht, kann sie aus der Sek noch einmal versuchen. Der Weg über die Sek ist deshalb kein Umweg, sondern eine zweite Tür.
Für die Wahl der Schule gilt: Bei der Anmeldung gebt ihr an, an welches Gymnasium dein Kind gehen möchte. Die Prüfung ist im ganzen Kanton dieselbe, egal ob ihr in der Stadt, in Winterthur oder am linken Seeufer wohnt.
Was geprüft wird: Mathematik und Deutsch
Geprüft werden zwei Fächer: Deutsch und Mathematik. In Deutsch gibt es zwei Teile. Bei der Sprachbetrachtung und dem Textverständnis geht es um Grammatik, Wortarten, Satzglieder und das genaue Lesen eines Textes. Im Aufsatz schreibt dein Kind einen eigenen Text zu einer Vorgabe. In Mathematik lösen die Kinder Aufgaben, die den Stoff der Primarschule voraussetzen, ihn aber anders verpacken als das Schulbuch.
Genau das ist für viele Kinder die Hürde. Die Noten in der Schule sind gut, aber die Prüfung fragt nicht den Stoff ab, sondern ob dein Kind ihn anwenden kann. Eine Sachaufgabe mit Brüchen, die drei Schritte verlangt, sieht anders aus als die Übung im Buch. Wer die Aufgabentypen kennt, erschrickt am Prüfungstag weniger.
Wie die einzelnen Teile gewichtet werden, publiziert der Kanton in den Prüfungsbestimmungen. Ich nenne hier bewusst keine Zahlen, weil sie sich ändern können. Für die Vorbereitung ist wichtiger: Beide Fächer zählen. Ein sehr guter Aufsatz gleicht eine schwache Mathematik nur bedingt aus.
Wie die Vornoten zählen
Die Prüfung ist nur die eine Hälfte. Die andere Hälfte sind die Vornoten aus dem Zeugnis. Für die Aufnahme zählt der Durchschnitt aus der Prüfungsnote und den Vornoten, beide je zur Hälfte. Das Januar-Zeugnis ist damit schon Teil der Prüfung, bevor dein Kind den ersten Stift am 8. März in die Hand nimmt.
Das hat eine praktische Folge: Wer im Herbst mit der Vorbereitung beginnt, kann beide Hälften beeinflussen, die Vornoten und die Prüfung. Wer erst im Januar startet, kann nur noch an der Prüfung arbeiten. Die Vornoten stehen dann fest.
Welche Fächer aus welchem Zeugnis genau zählen, regelt der Kanton. Fragt bei der Klassenlehrperson nach, sie kennt die aktuelle Regelung, oder lest sie auf zh.ch nach. Was ihr selbst tun könnt: Die Noten in Deutsch und Mathematik im ersten Semester der 6. Klasse ernst nehmen. Jede Prüfung in der Schule zählt jetzt doppelt, für das Zeugnis und für die Aufnahme.
Welche Note es braucht
Das ist die Frage, die Eltern am häufigsten stellen. Sie hat eine unbefriedigende Antwort: Die genaue Bestehensgrenze steht in den Bestimmungen des Kantons. Ich nenne hier keine Zahl, die morgen anders sein könnte. Was fest steht: Es zählt der Durchschnitt aus Prüfung und Vornoten. Eine gute Vornote gibt Spielraum am Prüfungstag, eine knappe Vornote nimmt ihn.
Auch die Frage, wie viele Kinder die Prüfung schaffen, beantworte ich nicht mit einer eigenen Zahl. Der Kanton publiziert die Ergebnisse jedes Jahr. Sie schwanken je nach Schule und Jahrgang. Ob ein Kind besteht, hängt von den Vornoten, der Tagesform und der Ausgangslage ab, nicht nur von der Vorbereitung. Eine Aufnahmegarantie gibt es bei mir deshalb nicht.
Was ich stattdessen anbiete: eine klare Einschätzung. Nach einer Probestunde mit alten Prüfungsaufgaben sage ich dir, wo dein Kind steht, welche Lücken ich sehe und ob der Weg bis März realistisch ist.
Der Zeitplan rückwärts vom 8. März
Rechnet man vom Prüfungstag zurück, ergeben sich drei Phasen. Sie gelten für das Langgymnasium; für das Kurzgymnasium gilt derselbe Aufbau, aus der 2. oder 3. Sek und mit deren Stoff.
- Bis zu den Herbstferien: Grundlagen. Brüche, Stellenwert, Sachaufgaben, Satzglieder und Wortarten sitzen, bevor es an Prüfungsaufgaben geht. Fehlt hier ein Baustein, holt ihn jetzt nach, nicht im Februar.
- Herbst bis Weihnachten: Prüfungsformat. Dein Kind lernt die Aufgabentypen kennen, schreibt erste Aufsätze zu Prüfungsthemen und übt, Aufgaben unter Zeit zu lösen. Parallel laufen die Schulprüfungen für die Vornoten.
- Januar bis März: Simulation. Alte Prüfungen unter echten Bedingungen, Fehleranalyse, kein neuer Stoff mehr. Die Anmeldung läuft vom 1. Januar bis 10. Februar.
Wer im September der 6. Klasse beginnt, hat für alle drei Phasen Zeit. Wer nach Weihnachten beginnt, überspringt die erste und verkürzt die zweite. Das kann reichen, wenn die Grundlagen sitzen. Fehlen sie, wird es eng. Wie ich das eins zu eins begleite, steht auf der Seite zur Gymivorbereitung in Zürich.
Wo ihr alte Prüfungen findet
Der Kanton Zürich stellt die Prüfungen der vergangenen Jahre mit Lösungen zur Verfügung. Wo das Archiv auf zh.ch liegt, welche Jahrgänge es enthält und wie dein Kind damit übt, steht im Artikel zu den alten Gymiprüfungen. Ich verlinke bewusst nicht auf Kopien bei Drittanbietern: Das Original ist kostenlos, vollständig und immer aktuell.
Ein Tipp für die Arbeit damit: Nicht alle Prüfungen auf einmal durchrechnen. Eine Prüfung pro Woche unter echten Bedingungen, danach die Fehler anschauen, ist mehr wert als fünf Prüfungen ohne Auswertung. Die Fehler zeigen, welcher Baustein fehlt. Dort setzt die Vorbereitung an. Wer die Aufgaben in Mathematik gezielt üben will, findet auf der Seite zur Mathe-Nachhilfe in Zürich, welche Themen ich mit den Kindern anschaue.
Häufige Fragen
Wann ist die Gymiprüfung 2027 im Kanton Zürich?
Nach den Angaben der Vorbereitungsanbieter findet die schriftliche Prüfung am Montag, 8. März 2027 statt. Die Anmeldung läuft vom 1. Januar bis 10. Februar 2027. Verbindlich sind die Daten, die der Kanton Zürich auf zh.ch publiziert.
Welche Note braucht man für das Gymnasium in Zürich?
Für die Aufnahme zählt der Durchschnitt aus der Prüfungsnote und den Vornoten aus dem Zeugnis, beide je zur Hälfte. Die genaue Bestehensgrenze steht in den Bestimmungen des Kantons. Eine gute Vornote gibt am Prüfungstag Spielraum.
Wie viel Prozent schaffen die Gymiprüfung?
Der Kanton Zürich publiziert die Ergebnisse jedes Jahr. Ich nenne keine eigene Quote, weil die Zahlen je nach Schule und Jahrgang schwanken und weil Vornoten, Tagesform und Ausgangslage mehr entscheiden als die Vorbereitung allein.
Was wird an der Gymiprüfung geprüft?
Deutsch und Mathematik. In Deutsch gibt es Sprachbetrachtung mit Textverständnis und einen Aufsatz. In Mathematik werden Aufgaben gestellt, die den Schulstoff anders verpacken als das Lehrmittel. Die Gewichtung der Teile publiziert der Kanton.
Wann sollte mein Kind mit der Vorbereitung beginnen?
Viele Familien beginnen nach den Sommerferien der 6. Klasse, rund ein halbes Jahr vor der Prüfung. Das reicht, wenn die Grundlagen sitzen. Fehlen Bausteine aus der 4. oder 5. Klasse, ist ein früherer Start sinnvoll. Für das Kurzgymnasium gilt dasselbe ab der 1. oder 2. Sek.
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